Köln Sehenswürdigkeiten Top 10

Köln zählt zu den bekanntesten Städten und Reisezielen in Deutschland. Wenn ihr vorhabt, einen Tag oder ein Wochenende in Köln zu verbringen und euch fragt: „Was gibt es in Köln für Sehenswürdigkeiten?“, dann ist dieser Artikel für euch.

Ich selbst wohne seit vielen Jahren in Köln und kenne daher die Wahrzeichen der Stadt ebenso wie die weniger bekannten Ecken. In diesem Artikel versuche ich euch beides näher zu bringen: Must-see Sehenswürdigkeiten von Köln sowie Geheimtipps und Insider, die ihr vielleicht noch nicht kennt.

#1 Kölner Dom

Kölner Dom
Gar nicht so leicht aus der Nähe zu fotografieren: Der Kölner Dom.

Natürlich, was sonst?! Der Kölner Dom ist unser Platz 1 auf der Liste der Sehenswürdigkeiten der Stadt. Er ist das absolute Wahrzeichen und Symbol der Stadt und bereits von weitem von der Autobahn aus an seinen zwei Türmen erkennbar.

Manch ein Kölner sagt sogar: Er kriegt ein ganz besonderes Gefühl im Bauch, wenn er wieder heimkommt und die Spitzen des Doms sieht. Bei mir selbst ist das nicht ganz so stark ausgeprägt, aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich Zugezogener und kein Ur-Kölner bin?

Wie dem auch sei: Ihr werdet den Kölner Dom bei eurem Köln Trip in jedem Fall sehen und Fotos von außen machen von der Domplatte. Allein schon aus dem praktischen Grund, dass der Dom super zentral liegt, gleich neben dem Kölner Hauptbahnhof, ist er oft das erste, was die Touristen bei der Anreise in Köln sehen.

Kurze Wege: Der Kölner Dom liegt gleich neben Hauptbahnhof, Altstadt, Einkaufsstraße und Rhein.

Übrigens ist es in meinen Augen einer der großen Pluspunkte der Millionenstadt, dass vieles hier zentral und fußläufig liegt. Der Dom z.B. liegt zudem direkt am Eingang zur bekannten Shoppingstraße von Köln, der Hohe Straße. Und auch der Rhein liegt dem Dom quasi direkt „zu Füßen“ und ist keine fünf Gehminuten entfernt.

Je nachdem, wie euer Zeitplan aussieht bei eurem Köln Urlaub, Städtetrip oder Tagesausflug nach Köln, könnt ihr den Kölner Dom von innen natürlich auch noch besichtigen oder an einer Führung teilnehmen. Wer mag, kann zudem die vielen Treppen hinaufkraxeln und eine Turmbesteigung des Kölner Doms machen.

Fakten zum Kölner Dom:

  • Kölner Dom Höhe: Die Türme sind 157 Meter hoch
  • Kölner Dom Stufen: Der Kölner Dom hat 533 Stufen, die bei einer Turmbesteigung zu erklimmen sind (Aufzug gibt es nicht)
  • Kölner Dom Bauzeit: Die Bauzeit betrug 632 Jahre und endete im Jahr 1880
  • Kölner Dom Öffnungszeiten: 10 bis 17 Uhr an Werktagen
  • Kölner Dom Eintrittspreis: 6€ / Erwachsene für Turmbesteigung und Schatzkammer
  • Kölner Dom Tickets: hier
  • Köln Dom Anreise/Parken: Parkhaus am Dom, Kurt Hackenberg Platz 2, 50667 Köln

#2 Altstadt mit Brauhäusern

Altstadt und zwei Kölsch Biere
Typisch Köln: Altstadt und Kölsch.

Nach eurem ersten Stopp am Dom geht es direkt weiter in die Kölner Altstadt. Die Gassen der Altstadt sind teils mit Kopfsteinpflaster gemacht und laden zu einem Spaziergang und Stadtbummel ein. Links und rechts von euch könnt ihr neben älteren Gebäuden auch ein weiteres „typisches Kölsches“ Merkmal finden: Die Brauhäuser.

Köln ist bekannt für sein Bier, das sogenannte „Kölsch“, und für seine Brauhäuser. In den Brauhäusern der Stadt gibt es gutbürgerliches Essen mit großen Portionen, sowie viel Bier und Unterhaltung und Austausch. Die Brauhäuser sind ein Treffpunkt, einerseits für Touristen, aber andererseits auch für Kölner selbst, zum Essen, Trinken und Erzählen.

Eine Besonderheit ist neben den vielen kölschen Gerichten mit besonderen Namen auch der Kellner, genannt „Köbes“. Hier in Köln bekommst du in der Regel einfach ein neues Glas Kölsch hingestellt, sobald du dein Kölsch geleert hast. Willst du dies nicht, musst du deinen Bierdeckel auf das Glas legen, denn anderenfalls geht man hier einfach davon aus, dass du noch ein Bier willst. So sind sie auch, die Kölner..

Typisch kölsche Gerichte und Getränke:

  • „Halve Hahn“ (kein halbes Hähnchen, sondern Roggenbrötchen mit Gouda!)
  • „Himmel un Äd“
  • „Kölsch“ von bekannten lokalen Brauereien, wie Früh, Gaffel oder Reissdorf

Wenn du die Gassen der Altstadt herab zum Rhein läufst, kommst du in wenigen Minuten an die bekannte schöne Kölner Rheinpromenade. Auch hier lassen sich noch einige Brauhäuser finden, wo du bei gutem Wetter sogar draußen in Rheinnähe sitzen kannst.

Bekannte Plätze in der Altstadt sind zudem der „Alter Markt“ mit dem Kölner Rathaus, sowie der „Heumarkt“. Die beliebten Stadtführungen in Köln haben ihren Fokus übrigens auch oft auf die Altstadt und Brauhaus-Touren gelegt, meist kulinarisch, humorvoll, und informativ.

#3 Museum Ludwig

Museum_Ludwig_Köln
Eines der vielen Kölner Museen. © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0

Ich persönlich bin nicht so der „Museums-Typ“, aber ich weiß, dass es viele Menschen gibt, die super gerne Museen und Ausstellungen besuchen und dadurch schlendern. Daher möchte ich euch natürlich auf eines der bekanntesten Museen der Stadt – und soweit ich gehört habe sogar von Deutschland und Europa – hinweisen: Das Museum Ludwig in Köln.

Ich erwähne es bereits an dieser Stelle unserer Liste der Top 10 Sehenswürdigkeiten von Köln, da sich das Museum Ludwig quasi gleich neben dem Dom und der Altstadt befindet. Eine Idee hinter diesem Artikel ist es, euch zugleich mit den Informationen auch eine Art „Spazier-Route“ durch Köln zu zeigen, und Orte zu nennen, die nah beieinander sind.

Das Museum Ludwig, 1976 gegründet, zeigt Kunst des 20. Sowie 21. Jahrhunderts, eine Übersicht der jeweils aktuellen Ausstellungen findet ihr hier. Es gibt auch eine Gastronomie innen.

Fakten zum Museum Ludwig:

  • Adresse Museum Ludwig: Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln
  • Öffnungszeiten Museum Ludwig: 10 bis 18 Uhr jeden Tag (außer montags), jeden ersten Donnerstag im Monat bis 22 Uhr
  • Preise Museum Ludwig: ab 11€ / Erwachsene
  • Tickets Museum Ludwig:
  • Anfahrt/Parken Museum Ludwig: Parkhaus Dom, Tiefgarage Rheingarten, Parkhaus Groß St. Martin
  • Webseite: museum-ludwig.de

Neben dem Museum Ludwig gibt es natürlich in der großen Stadt Köln noch zig weitere Museen. Um die alle aufzuzählen, bräuchte es einen eigenen Artikel zu Museen in Köln oder eine Liste, die Platz für 500 Sehenswürdigkeiten der Stadt bereit hält. Daher zähle ich zunächst einfach mal die bekanntesten Museen auf.

Weitere bekannte Museen in Köln:

  • Römisch-germanisches Museum Köln
  • Wallraf-Richartz-Museum
  • Rautenstrauch Joest-Museum
  • Museum für Angewandte Kunst
  • Kolumba

Eine Besonderheit, die Einheimische am meisten interessieren dürfte: Alle KölnerInnen dürfen am 1. Donnerstag im Monat am Kölntag kostenfrei in alle Museen der Stadt.

#4 Hohenzollernbrücke mit Liebesschlössern

Liebesschlösser
Jeden Tag kommen weitere dazu: Liebesschlösser an der Hohenzollernbrücke.

Bevor wir gleich zur Rheinpromenade heruntergehen, werden wir zunächst einmal über den Rhein spazieren bzw. zumindest ein Stück weit über die Hohenzollernbrücke. Sie ist wohl die bekannteste Brücke Kölns und verbindet beide Rheinseiten miteinander.

Sie ist zudem die Brücke, über welche die Züge aus dem Hauptbahnhof nach Deutz über den Rhein übersetzen. Doch die Hohenzollernbrücke ist in den vergangenen Jahren vor allen Dingen für eine Sehenswürdigkeit bekannt geworden: Die Liebesschlösser in Köln.

Die komplette Brücke bzw. das Geländer hängt voll mit Liebesschlössern. Doch was ist das genau? Verliebte Pärchen haben es sich zum Brauch gemacht, ein kleines Vorhängeschloss mit Datum und Namen der beiden Turteltauben am Geländer der Brücke festzumachen. Der Schlüssel wird dem Brauch nach in den Rhein geworfen und auf damit auf ewige Liebe gehofft.

Hohenzollernbrücke
Blick auf die Hohenzollernbrücke im Vordergrund.

Die Liebesschlösser in Köln sind einer der beliebtesten Anlaufstellen von Touristen geworden, die sich das Schauspiel auf der Hohenzollernbrücke aus nächster Nähe ansehen wollen – oder sogar selbst ein Schloss dort anbringen, sofern sie noch ein freies Plätzchen finden.

Einem Artikel aus der lokalen Zeitung Kölner Stadtanzeiger nach und der Schätzung eines Physikers nach dürften rund eine halbe Million Schlösser auf der Brücke hängen – oder sogar mehr, wenn man bedenkt, dass der Artikel aus dem Jahr 2020 noch stammt!

Doch nicht nur für die Liebesschlösser lohnt sich ein Spaziergang auf die 437 Meter lange Brücke: Der Blick von hier auf Köln ist super schön, vor allem bei Sonne und freiem Himmel. Ihr könnt Richtung Schokoladenmuseum und noch weiter südlich schauen – und genau dahin laufen wir gleich auch zu unserem nächsten Highlight!

#5 KölnTriangle

Köln Triangle
Eine gute Adresse, wenn du Köln von oben sehen willst: Köln Triangle Turm.

Wer mag, kann zuvor aber noch zum Ende der Brücke laufen und im beginnenden Stadtteil Deutz einen Blick auf Köln von oben erhaschen im Triangle Turm. Der Triangle Turm wurde erst 2006 fertiggestellt und eröffnet, ist also noch relativ neu, und bietet einen 360 Grad Panoramablick auf die Stadt.

Fakten zum Köln Triangle:

  • Höhe: 103 Meter, 29 Etagen
  • Adresse: KölnTriangle, Ottoplatz 1, 50679 Köln
  • Aufzug: Es gibt – anders als im Dom – einen Aufzug, also ein Panoromablick, der auch behindertengerecht ist
  • Öffnungszeiten: 12 bis 20 Uhr jeden Tag
  • Preise: 5 € / Erwachsene
  • Tickets: hier
  • Anreise/Parken: Parkhaus über Hermann-Pünder-Straße, 50679 Köln, erreichbar, 2€/Std.
  • Webseite: koelntrianglepanorama.de

#6 Schokoladenmuseum

Rhein und Schokoladenmuseum Köln
Rhein und Schokoladenmuseum Köln.

Zurück auf der Rheinseite, wo der Dom sich befindet, spazieren wir nun direkt am Rheinufer an der Promenade entlang zu unserer nächsten Sehenswürdigkeit:

Es gibt neben dem oben erwähnten Museum Ludwig nämlich noch ein weiteres Museum, das so bekannt und besonders ist, dass ich es als eigenständigen Punkt in diesem Beitrag auflisten möchte. Vielleicht wisst ihr schon, welches ich meine: Die Rede ist vom 1993 eröffneten Schokoladenmuseum Köln.

Neben einer Führung mit Hintergrundinformationen zur Geschichte und Herstellung von Schokolade ist es unter Touristen auch sehr beliebt, ein Schoki-Mitbringsel im Museum zu kaufen, z.B. den Kölner Dom in Schokoladenform. Übrigens verfügt das Museum auch über ein schönes integriertes Café, wo ihr bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen auf den Rhein blicken oder das bunte Treiben der Touristen beobachten könnt.

Ihr könnt das Schokoladenmuseum am einfachsten zu Fuß erreichen. Vom Dom oder der Altstadt sind es nicht mehr als 15 Minuten Fußweg. Dafür schlendert ihr einfach am Rheinufer entlang, wo im Sommer und bei Sonne viele Menschen auf der Mauer und der dahinterliegenden Wiese sitzen und chillen. Bald schon erkennt ihr das wie auf einem Schiff liegende Museum für leckere Naschereien.

Fakten zum Schokoladenmuseum Köln:

  • Adresse Schokoladenmuseum: Am Schokoladenmuseum 1a, 50678 Köln
  • Öffnungszeiten Schokoladenmuseum: 10 bis 18 Uhr (alle Tage außer Montag)
  • Preise Schokoladenmuseum: Erwachsene ab 13,50€, Kinder ermäßigt
  • Tickets Schokoladenmuseum: hier
  • Anfahrt/Parken Schokoladenmuseum: z.B. in der Tiefgarage „Rheinauhafen“
  • Webseite: schokoladenmuseum.de

#7 Rhein & Rheinauhafen

Blick auf Rheinauhafen mit Kranhäusern
Blick auf Rheinauhafen mit Kranhäusern.

Nach dem Besuch des Schokomuseums und einer stärkenden Kaffee- und Kuchenpause geht es nun wieder voller Energie weiter auf unserer Sightseeing-Spaziergangstour durch Köln. Dafür laufen wir einfach weiter am Rheinufer stadtauswärts, und auch jetzt reiht sich bereits die nächste Sehenswürdigkeit fast wie von selbst an: Vom Schokomuseum geht es vorbei am Sport- und Olympiamuseum und schon sind wir auf der Fläche des Rheinauhafens Köln.

Wiedererkennungszeichen und Symbol des Rheinauhafens sind die drei großen Kranhäuser, die sich architektonisch interessant gebaut über die Promenade erstrecken und in den Rhein zeigen. Die Kranhäuser sind – wie das gesamte Gelände – noch recht jung und sehr modern. Erst im Jahr 1998 wurde hier mit einer Neugestaltung des alten Hafengeländes begonnen.

Darin befinden sich teils Wohnungen und teils Büroräume. Die Mieten sind – wie nicht anders zu erwarten – schwindelerregend hoch: 6.000 € pro Quadratmeter sind im Gespräch. Hartnäckig hält sich auch das Gerücht, der ehemalige Kölner Fußballprofi und Fan-Liebling der Stadt Lukas Podolski hätte sich eine der Wohnungen gesichert. Auf dieser Seite heißt es, dass dies stimme, er selbst darin jedoch nicht wohne.

Wie dem auch sei: Der Rheinauhafen ist ein schönes Viertel zum Bummeln, in unmittelbarer Nähe des Rheins auf der Promenade oder zwischen den Gebäuden, wo Firmen wie Mircosoft und Electronic Arts ansässig sind.

Was ich besonders gelungen finde, ist, dass die Architekten hier einen Mix kreiert haben zwischen modernen Gebäuden und Büros einerseits und alten, historischen Gebäuden und Hafenkränen andererseits, die teilweise noch stehen (wie z.B. der „Dicke Herkules“). Neben ein paar wenigen Cafés und Restaurants gibt es übrigens auch noch einen kleinen Yachthafen hier, gleich neben dem Platz, wo im Sommer das beliebte Kölner Open-Air-Kino immer stattfindet.

Falls ihr nun müde Beine bekommen habt, könnt ihr von hier einfach mit der Straßenbahnlinie 16 oder 18 Richtung Dom/Hbf zurückfahren, die in der Nähe hält (an der Haltestelle Ubierring oder Haltestelle Schönhauser Straße, noch hinter dem Skatepark und hinter der Südbrücke). Übrigens: Mit der CityCard Köln könnt ihr den öffentlichen Verkehr in Köln kostenlos nutzen und habt auch bei Sehenswürdigkeiten Vergünstigten.

#8 Kölsche Riviera Rodenkirchen

Strand in Köln
Strand in Köln.

Solltet ihr noch Zeit haben, und Lust haben, noch etwas mehr vom Rhein zu genießen, lade ich euch einfach ein, die „Kölsche Riviera“ kennenzulernen. Dafür fahrt ihr mit der Straßenbahnlinie 16 stadtauswärts bis Rodenkirchen, oder – wenn ihr sehr gut zu Fuß seid – könnt ihr auch am Rheinufer komplett bis Rodenkirchen laufen, was sich allerdings zieht und ein ganzes Stück ist.

Die „Kölsche Riviera“ im Stadtteil Rodenkirchen ist ein kleiner Abschnitt mit Strand und vielen Restaurants und Cafés auf engem Raum. Hier kann man gut Essen oder – bei gutem Wetter – auf einer der schwimmenden Lokalitäten draußen sitzen und eine Tasse Kaffee genießen. Wer Köln mit dem Wohnmobil besucht, wird womöglich unweit von hier auf dem Campingplatz Berger direkt am Rheinufer seine Zelte aufgeschlagen bzw. sein Wohnmobil parken.

#9 Kölner Karneval

Karnevalsjecke
Karnevalsjecke in Köln.

Die vorerst letzten beiden Punkte auf unserer Top-10-Liste für einen Köln Besuch sind nicht das ganze Jahr über zu besuchen, sondern temporär. Beginnen wir mit Punkt 9, dem Kölner Karneval. Köln ist über das ganze Land bekannt für seinen Karneval, der offiziell immer am 11.11. eines Jahres beginnt und an Aschermittwoch im nächsten Jahr endet.

Der Höhepunkt der Feierlichkeiten findet immer in der Woche vor Aschermittwoch statt: Weiberfastnacht startet der große Straßenkarneval und die ganze Stadt plus tausende extra angereiste Touristen sind verkleidet in bunten Kostümen und Masken auf den Beinen – ein bisschen so, wie beim Karneval in Venedig, wenngleich die Verkleidungen simpler sind. Die Kneipen sind voll und überall läuft Kölner Karnevalsmusik, die wohl kaum jemand versteht, der nicht von hier ist. Bekannte Karnevalsbands sind Die Höhner und Brings, um nur mal zwei von vielen zu nennen.

An Rosenmontag findet dann traditionell der große Umzug statt, eine Art Parade mit Motto-Wagen mit politischen und gesellschaftlichen Boten in humorvoller Weise. Dazu gibt es viel Musik, Fußgruppen, Reiter, Tanzgruppen und – natürlich – Kamelle, also Bonbons und Süßigkeiten, Schokolade und Blumen, die geworfen werden für die neugierigen Karnevalisten am Straßenrand. Mit der traditionellen Nubbelverbrennung (eine große Strohpuppe) vor vielen Kölner Kneipen endet dann die große feierliche Woche des Kölner Karnevals, in welcher die Stadt komplett anders ist.

#10 Kölner Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt am Dom
Weihnachtsmarkt am Dom.

Eine weitere Sache, für die Köln sehr bekannt ist, sind seine Weihnachtsmärkte. Allen voran der große Weihnachtsmarkt auf der Domplatte vor dem Kölner Dom lockt jährlich zig Tausende Menschen in der Adventszeit an. Glühwein trinken, beisammensein, Geschenke kaufen an den vielen kleinen Ständen, Flammkuchen essen oder Schlittschuhlaufen an der Bahn am Heumarkt – all das ist typisch Weihnachtsmarkt.

Wer mag, der kann sogar eine kleine Wanderung unternehmen von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt. Denn der große Markt an der Domplatte ist lange nicht der einzige. Köln verfügt über eine ganze Reihe von Christmärkten, die in den verschiedenen Veedeln (Stadtteilen) zu finden sind.

Bekannt sind vor allem auch der Hafen-Weihnachtsmarkt direkt am Schokoladen-Museum, wo auch das Kölner Riesenrad dann steht, sowie der Weihnachtsmarkt am Rudolfplatz und Neumarkt. Einen Überblick über die Märkte findet ihr hier, wobei sich durch Corona einige Änderungen natürlich ergeben haben im letzten Winter 2021. Hoffen wir, dass das 2022 leichter wird!

Es gibt natürlich noch etliche andere schöne Orte in Köln, die sehenswert sind, und hier jetzt nicht genannt wurden. Vielleicht baue ich diesen Artikel bei Gelegenheit einmal aus, doch für den Moment wollte ich euch schon mal die in meinen Augen 10 größten Sehenswürdigkeiten unserer schönen Stadt zeigen, die ihr bei einem Besuch hier auf keinen Fall verpassen solltet.

Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Entdecken von Köln, einer Stadt, die, wie ich finde, definitiv einen Tag oder ein Wochenende wert ist – mindestens, denn es gibt noch so viel mehr zu entdecken, auch an Geheimtipps und Insidern in Köln, aber das machen wir dann in einem weiteren Artikel! Zum Abschluss gibt es noch ein paar Videos und Eindrücke von Köln:

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